Lucas Sagarth
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Dans les plis de l'épouvantail (Unter den Gewändern der Vogelscheuche)
ISBN 2-84172-178-7, 2001, 192 S.

Majolique flieht. Sie schleppt ihre sechzehn Jahre und ihre fast zwei Meter durch Südfrankreich. Sie tanzt an der Seite der Vogelscheuche, die sie über alles liebt. Sie zeichnet die Schatten der Nacht, die Verbrechen, die Leichen am Boden. Sie kriecht wie ein Korkenzieher in die Eingeweide der Erde um dort den Schlüssel zu dieser ganzen Verderbtheit zu finden.
Majolique spricht wie sonst niemand: Sie knetet die Worte als wären es Regenwürmer, die man sooft man will zerteilen kann. Sie schützt sich vor der Furcht erregenden Welt der Erwachsenen, vor Korruption und Verkommenheit.

Unter den Gewändern der Vogelscheuche ist das erste Buch von Lucas Sagarth. Es ist ein irritierender Kriminalroman, in der Art eines modernen Märchens, in dem der industrielle Menschenfresser die Menschen im Dickicht der Wälder verschlingt und in dem das „kleine“ Mädchen an Stelle von Steinchen Zeichnungen ausstreut.


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