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Gengis Khan et le Loup bleu (Dschingis Khan und der blaue Wolf)
ISBN 2-84172-233-3, 2003, 336 S.
Jérôme, geschätzer Professor am altehrwürdigen
Institut Langues O, ein sanfter Träumer mit ständigen Geldsorgen,
kauft einen Welpen, den er mit der Kreditkarte seiner Frau, Milena, bezahlt.
Dieser unberechenbare und zum Ausreißen neigende Tibet Terrier,
der auf den Namen Kokotchou hört, kann mit Herrchen und Frauchen
machen, was er will. Als er schließlich verschwindet, streicht bei
Vollmond ein mysteriöser, laut heulender blauer Wolf ums Haus; im
Garten finden sich eitrige Leichen, giftige Dämpfe und nach Rache
heischende Stimmen aus dem Jenseits dringen ins Haus ein und bringen seine
Bewohner, die urplötzlich zu Wahnsinnsanfällen neigen, dazu,
Morde zu begehen
Milena und Jérôme, deren Leben zur
Hölle geworden ist, entdecken, dass ihr süßer Kokotchou
vom Geist eines vor fast tausend Jahren von Gingis Khan ermordeten mongolischen
Schamanen besessen ist. Fest entschlossen, sich zu rächen, ruft der
verblichene Zauberer die Geister der großen mongolischen Krieger
zusammen, die in Jérômes Umgebung wiedergeboren werden. Nun
liefern sich das Ehepaar und Kokotchou einen unerbittlichen Kampf mit
dem verfeindeten Clan, einem manisch-depressiven Professor mit dem Spitznamen
Althusser der Dingo und dessen Familie.
Ein zeitgenössischer Fantasy-Roman, in
dem die Konfrontation der Leichtigkeit Pariser Intellektueller und der
mongolischen Wildheit zu einer Apotheose führen, die nur durch den Humor
und die Eleganz der Sprache Jeanne Faivre d'Arciers vor einem tragischen
Ausgang bewahrt wird.
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