Jeanne Faivre d'Arcier

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Gengis Khan et le Loup bleu (Dschingis Khan und der blaue Wolf)
ISBN 2-84172-233-3, 2003, 336 S.


Jérôme, geschätzer Professor am altehrwürdigen Institut Langues O, ein sanfter Träumer mit ständigen Geldsorgen, kauft einen Welpen, den er mit der Kreditkarte seiner Frau, Milena, bezahlt. Dieser unberechenbare und zum Ausreißen neigende Tibet Terrier, der auf den Namen Kokotchou hört, kann mit Herrchen und Frauchen machen, was er will. Als er schließlich verschwindet, streicht bei Vollmond ein mysteriöser, laut heulender blauer Wolf ums Haus; im Garten finden sich eitrige Leichen, giftige Dämpfe und nach Rache heischende Stimmen aus dem Jenseits dringen ins Haus ein und bringen seine Bewohner, die urplötzlich zu Wahnsinnsanfällen neigen, dazu, Morde zu begehen… Milena und Jérôme, deren Leben zur Hölle geworden ist, entdecken, dass ihr süßer Kokotchou vom Geist eines vor fast tausend Jahren von Gingis Khan ermordeten mongolischen Schamanen besessen ist. Fest entschlossen, sich zu rächen, ruft der verblichene Zauberer die Geister der großen mongolischen Krieger zusammen, die in Jérômes Umgebung wiedergeboren werden. Nun liefern sich das Ehepaar und Kokotchou einen unerbittlichen Kampf mit dem verfeindeten Clan, einem manisch-depressiven Professor mit dem Spitznamen Althusser der Dingo und dessen Familie.

Ein zeitgenössischer Fantasy-Roman, in dem die Konfrontation der Leichtigkeit Pariser Intellektueller und der mongolischen Wildheit zu einer Apotheose führen, die nur durch den Humor und die Eleganz der Sprache Jeanne Faivre d'Arciers vor einem tragischen Ausgang bewahrt wird.


L'ange blanc s'habille en noir (Der weiße Engel kleidet sich schwarz)
ISBN 2-84172-168-X, 2001, 288 S.


"Er hat mich in die Dunkelkammer gebracht. Winden und Rollen drehten sich. Ich dachte an die Grazie der Trapezkünstler, die die Galerie im ersten Stock schmücken und verstand, warum Pascal ständig diese bissigen Anspielungen auf den Zirkus machte.“
Um Luc, einen bekannten Fotografen schart sich ein Ballet von Freunden und Geliebten, die entsprechend der kreativen Anwandlungen und erotischen Phantasien des Künstlers tanzen.
Ein exzentrischer Mikrokosmos, in dem das Erscheinen von Clara, dem weißen Engel, zur Tragödie führt. Weil Luc sie fasziniert und dominiert, weil Maxime sie liebt, weil Blanche eines Nachts in der Dunkelkammer erwürgt wird.
Der Wahnsinn ist die treibende Kraft dieses Romans, doch die Liebe bringt Erlösung.

Der weiße Engel kleidet sich schwarz ist das fünfte Buch und der erste Thriller von Jeanne Faivre d'Arcier.


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