Georges J. Arnaud
Georges J. Arnaud
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1830: Hyacinthe und Narcisse Roquebère ermitteln

 

Seit 45 Jahren Romanschriftsteller, macht Georges J. Arnaud keinen Hehl aus seiner Bewunderung für Balzac. Mit diesen Texten erweist er dem großen Autor eine exzellente Würdigung.


 

 

L'Homme au fiacre (Der Mann im Fiaker)
ISBN 2-84172-076-4, 1998, 200 pp.

Dezember 1829. Es schneit in Paris. In der rue Vivienne befindet sich die Kanzlei der Brüder Roquebère, Zwillinge und beide Rechtsanwälte: Hyacinthe, ernst und distinguiert, Narcisse, der Lebemann. Sie werden in eine dunkle Erbschleichungsaffäre hineingezogen.
Neben den Brüdern Roquebère sind bei dieser aufregenden Ermittlung voller unerwarteter Wendungen mit von der Partie: die pfiffige Séraphine, ihr Laufbursche, Paturon, der geldgierige Hüter des Gesetzes, Thierrois, der Lieferant der Kinderunterstützung, die beunruhigende Marquise von Listerac. Als Gaststar: François Vidocq, Ex-Häftling, Ex-Polizist.


 

Le Rat de la Conciergerie (Die Ratte der Conciergerie)
ISBN 2-84172-084-5, 1998, 176 S.

Hôpital de la Salpêtrière: der alte Gaston Lamercie, ehemaliger Schreiber der Rechtsanwälte Roquebère, weigert sich, ein Testament als Zeuge zu unterschreiben: er erkennt die Sterbende nicht. Am selben Abend wird er im Treppenhaus seines Wohnhauses ermordet.
Nach Der Mann im Fiaker ein neues Geheimnis, eine neue Herausforderung, ein neuer Kampf um die Gerechtigkeit für Hyacinthe und Narcisse. Eine neue Ermittlung, bei der ihr Laufbursche, die junge und pfiffige Séraphine, große Risiken eingeht, bei der die Zwillinge Roquebère selbst vom Staatsanwalt Cerneau, der „Ratte der Conciergerie“ in die Mangel genommen werden, bei der sie einen unheimlichen Fall von Rache und Verschwinden wieder ausgraben müssen.
Und das vor der Kulisse des berüchtigten Winters 1830, in dem jeden Morgen in den Straßen die Leichen der armen Erfrorenen entfernt wurden, während auf der zugefrorenen Seine elegante Damen mit Pelzmuffen Schlittschuh liefen.


 

 

 

 

 

La Congrégation des assassins (Die Kongregation der Mörder)
ISBN 2-84172-096-9, 1999, 176 S.

1830. Wegen des Dauerregens Ende März sitzt eine Postkutsche in einer ländlichen Relaisstation im Burgund fest. Drei Polizisten tauchen dort auf und nehmen einen der Passagiere fest: Albert Danacier, Pariser Tuchmacher. Am nächsten Morgen erfährt man, dass er beim Versuch zu fliehen, niedergeschossen wurde. Pauline, seine junge und hübsche Tochter, ruft Hyacinthe Roquebère um Hilfe, da sie durch eine von ihrem Vater unterzeichnete übertriebene Schuldanerkenntnis in Bedrängnis ist. Denn hinter der „Gesellschaft der reinen Seelen“, die das Geld eintreiben will, verbirgt sich die Furcht erregende „Kongregation“, diese Organisation der Ultraroyalisten, deren Fangarme die Nervenzentren des Königreichs angreifen.
Hyacinthe und Narcisse Rouquebère, Pariser Rechtsanwälte, schlagen sich aufs Neue mit Verbrechen und Verschwörung herum. Das verspricht Geheimnis, Spannung und Knalleffekte. 


 

Le Prince des ténèbres (Der Prinz der Finsternis)
ISBN 2-84172-110-8, 1999, 192 S.

27. Juli 1830. In Paris bricht der Aufstand gegen Charles X und die Regierung von Polignac aus. Es ist der erste der drei Tage, die man später die „Drei Glorreichen“ nennen wird.
Der Prinz von Condé, der um sein Leben fürchtet, möchte sein Testament ändern und Frankreich verlassen. Aber zwei Goldsäcke, die ihm die Rechtsanwälte Roquebère zukommen lassen sollten, werden bei einem mörderischen Raubüberfall gestohlen. Und seine englische Maitresse, die perverse Sophie Dawes, möchte sich dieses Erbe nicht durch die Lappen gehen lassen.
So beginnt eine Verfolgung durch das brennende und kämpfende Paris, bei der die junge Séraphine, Laufbursche der Kanzlei, die keinen Hehl aus ihren Sympathien für die Revolution macht, ihr Leben und ihre Freiheit riskiert. Gleichzeitig zeigt sich der „Prinz der Finsternis“ der Öffentlichkeit; diese legendäre Figur, die dem Volk in schweren Zeiten erscheint.


Le Voleur de tête, Georges J. Arnaud

Le Voleur de tête (Der Kopfdieb)
ISBN 2-84172-131-0, 2000, 208 S.

„Casimir bemerkte den Jungen in dunkler Kleidung, der das Schafott hochkletterte, zum Weidenkorb hechtete, den alten Henker in die Arme seines Sohnes stieß, beide Hände ausstreckte, den Kopf des Geköpften nahm, ihn gegen seine Brust presste und vom Podium sprang.
Er rannte Hals über Kopf weg und schaffte es, zu entkommen.“
Aus welchem mysteriösen Grund sollte jemand den Kopf eines Verurteilten bei seiner Exekution auf dem Platz de Grève stehlen? Und vor allen Dingen, warum hätte Séraphine, Laufbursche der Brüder Roquebère, diesen eigenartigen Diebstahl begehen sollen?
Casimir, der junge Schreiber derselben Kanzlei, hat sie aber mit Sicherheit erkannt, als sie mit dem Kopf geflüchtet ist.
Eine schwierige Ermittlung erwartet Hyacinthe und Narcisse im Paris der Laster und der Verbrechen, die einen Teil des Rätsels über Seraphines Herkunft aufklären wird.


 

La Mort en guenilles (Der Tod in Lumpen)
ISBN 2-84172-142-6, 2000, 256 S.

Vincent Pergotti, kleiner Schornsteinfeger aus den Savoyen, wird bereits seit mehreren Wochen vermisst, als seine Mutter die pfiffige Seraphine, Laufbursche der Kanzlei Roquebère, bittet, ihr bei der Suche behilflich zu sein. Schon bald verdächtigt die junge Frau eine seltsame Bettlerin in Lumpen, genannt „Der Klingelbeutel“ bei diesem Verschwinden eine entscheidende Rolle gespielt zu haben.
Seraphine ist so fasziniert von diesem Rätsel, dass sie sich über die Ratschläge ihrer Arbeitgeber hinwegsetzt und sogar teilweise den Ärger des Polizeibeamten Paturon auf sich zieht. Die noch in den Kinderschuhen steckenden Kreationen von Nicéphore Niepce, dem Erfinder der Fotografie, werden einen entscheidenden Beitrag zur Auflösung des Falles leisten.


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