| Georges J. Arnaud |
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| 1830: Hyacinthe und Narcisse Roquebère ermitteln | |
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Seit 45 Jahren Romanschriftsteller, macht Georges J. Arnaud keinen Hehl aus seiner Bewunderung für Balzac. Mit diesen Texten erweist er dem großen Autor eine exzellente Würdigung. |
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L'Homme
au fiacre (Der Mann im Fiaker) Dezember 1829. Es schneit in Paris. In der rue Vivienne
befindet sich die Kanzlei der Brüder Roquebère, Zwillinge
und beide Rechtsanwälte: Hyacinthe, ernst und distinguiert, Narcisse,
der Lebemann. Sie werden in eine dunkle Erbschleichungsaffäre hineingezogen. |
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Le Rat
de la Conciergerie (Die Ratte der Conciergerie) Hôpital de la Salpêtrière: der
alte Gaston Lamercie, ehemaliger Schreiber der Rechtsanwälte Roquebère,
weigert sich, ein Testament als Zeuge zu unterschreiben: er erkennt die
Sterbende nicht. Am selben Abend wird er im Treppenhaus seines Wohnhauses
ermordet. |
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La Congrégation
des assassins (Die Kongregation der Mörder) 1830. Wegen des Dauerregens Ende März sitzt
eine Postkutsche in einer ländlichen Relaisstation im Burgund fest.
Drei Polizisten tauchen dort auf und nehmen einen der Passagiere fest:
Albert Danacier, Pariser Tuchmacher. Am nächsten Morgen erfährt
man, dass er beim Versuch zu fliehen, niedergeschossen wurde. Pauline,
seine junge und hübsche Tochter, ruft Hyacinthe Roquebère
um Hilfe, da sie durch eine von ihrem Vater unterzeichnete übertriebene
Schuldanerkenntnis in Bedrängnis ist. Denn hinter der
Gesellschaft der reinen Seelen, die das Geld eintreiben will,
verbirgt sich die Furcht erregende Kongregation, diese Organisation
der Ultraroyalisten, deren Fangarme die Nervenzentren des Königreichs
angreifen. |
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Le Prince
des ténèbres (Der Prinz der Finsternis) 27. Juli 1830. In Paris bricht der Aufstand gegen
Charles X und die Regierung von Polignac aus. Es ist der erste der drei
Tage, die man später die Drei Glorreichen nennen wird. |
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Le Voleur
de tête (Der Kopfdieb) Casimir bemerkte den Jungen in dunkler Kleidung,
der das Schafott hochkletterte, zum Weidenkorb hechtete, den alten
Henker in die Arme seines Sohnes stieß, beide Hände ausstreckte,
den Kopf des Geköpften nahm, ihn gegen seine Brust presste und vom
Podium sprang. |
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La Mort en guenilles (Der Tod in Lumpen) Vincent Pergotti, kleiner Schornsteinfeger aus den
Savoyen, wird bereits seit mehreren Wochen vermisst, als seine Mutter
die pfiffige Seraphine, Laufbursche der Kanzlei Roquebère,
bittet, ihr bei der Suche behilflich zu sein. Schon bald verdächtigt
die junge Frau eine seltsame Bettlerin in Lumpen, genannt Der Klingelbeutel
bei diesem Verschwinden eine entscheidende Rolle gespielt zu haben. |
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