| Robert Soulat |
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Les Oiseaux de bohème (Vögel der Boheme) Da sein Freund Matt ins Departement Cher gefahren
war, wo er heiraten würde, kaufte Cheik im Schweizer Dorf eine Puppe,
so groß wie ein junges Mädchen. |
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Mémoire pour servir à
l'élévation des médiocres (Memoiren zur Erziehung
Mittelmäßiger) Diese Memoiren schrieb die Erinnerung. Sie verfasste eines dieser Bücher, die man nicht zu fassen bekommt, die sich zwischen den einzelnen Genres hindurchschlängeln. Es ist keine Autobiographie, selbst wenn der Verfasser in der ersten Person Singular spricht. Auch kein Buch voller Erinnerungen, dennoch das Buch eines Mannes, der sich erinnert und der Anekdoten, Visionen, Träume, eine Tapete der Erinnerung, heraufbeschwört. Es sind Lebenslinien gewürzt mit einigen Maximen, um ernsthaft zu erscheinen. Hätte der Autor etwa vergessen, zum Punkt zu kommen? Aber wer kommt schon zum Punkt? Und was ist das überhaupt? Der Autor kommt zum Leser. Er unterhält sich mit ihm über alles Mögliche, ehrlich, ernshaft und doch gelassen und vertraut ihm einige unveröffentlichte Erkenntnisse über die Lebensgewohnheiten der Chromosomen an. Und die ihrer Opfer. Eine spöttische Hommage an alle klarsichtigen Mittelmäßigen aus der Feder von Robert Soulat, Literat, Schriftsteller, ehemaliger Herausgeber der Série Noire und reines Produkt der Tyrannei genialer Chromosomen. |
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