Ricardo Montserrat
Ricardo Montserrat
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Aziliz ou les Filleuls de l'Ankou (Aziliz oder die Patenkinder des Ankou)
ISBN 2-84172-021-7, 1996, 208 S.

„L'Ankou ist der Sensemann und der Fuhrmann des Todes. Er ist ein großer, magerer Teufel, der sein Gesicht unter einem breitkrempigen Hut versteckt. Er steht auf einem schweren, quietschenden Karren, auf dem er die Leichen seiner Ernte stapelt.“ schrieb Anatole Le Braz in seiner Totenlegende bei den Armorikanischen Bretonen.

Ankou erscheint in diesem Jahrhundert aufs Neue, um die langsame Agonie eines kleinen Dorfes in Armor zu beenden. Er hat auf seinem Wagen ein Geschwisterpaar, das sich seiner schuldigen Liebe bewusst ist, zwölf Jugendliche, die einen Fluss aus Blut überqueren, einen flötespielenden Nazi, ungeduldige Greise, eine untergehend Stadt, eine versunkene Kathedrale, Vögel, die nicht mehr singen können.
Eine sentimentale Erzählung, die sich aus Geschichte und Erinnerungslücken zusammensetzt. Eine inzestuöse Erzählung eines Fleckens Erde und seiner Legende und die sinnliche Leidenschaft eines Landes, in dem der Traum die Realität beherrscht.


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