Arthur Keelt

Rechte und Lizenzen

Le Merle (Die Amsel)
übersetzt von Jean-Bernard Pouy
ISBN 2-84172-203-1, 2002, 176 S.

„Die Herrscher der Welt kamen um sechs Uhr morgens.“

Wenn man von seinen linguistischen Essays, die nur in Fachkreisen bekannt sind, absieht, gründet sich der Ruhm von Arthur Keelt (Klagenfurt, 1902 – Paris, 1982) auf diese einzige kurze Erzählung, die 1954 in den Bergen der Steiermark verfasst und in Innsbruck veröffentlicht worden war.
Das Buch wurde 1968 zum ersten Mal ins Französische übersetzt und war zum größten Leidwesen der aufgeklärten Leserschaft in kürzester Zeit vergriffen.
Hauptperson der Erzählung ist der Autor, Literaturliebhaber, francophil und begeisterter Kunsthistoriker, der damals zurückgezogen in den Bergen wohnte und an der Universität Graz unterrichtete. Laut Jean-Bernard Pouy, dem Übersetzer der vorliegenden Ausgabe, der sich für Cinq Nazes, L'Atalante 1990, bereits von einer Meditation von Arthur Keelt inspirieren ließ, entspricht Le Merle dem Geiste Voltaires. Das Büchlein ist weder Autobiographie noch Autofiktion, sondern eher eine angewandte buddhistische Weltbetrachtung.
Ein Werk, das in keiner Bibliothek fehlen sollte.


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