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Or not to be
ISBN 2-84172-197-3, 2002, 376 S.
Meine Träume waren immer noch da. Klar,
deutlich.. Diese Träume hielten mich am Leben, das weiß ich
heute. Ohne Shakespeare hätte mein Dasein keinen Sinn gehabt. Ich
wurde nur geboren, um ihn wieder zum Leben zu erwecken.
England, 1923. Die Nachricht vom Tod seiner Mutter reißt Amleth
de Vitus Saint-Ange, depressiv und an Gedächtnisschwund leidend,
aus seiner Lethargie. Er kehrt nach London zurück und verfällt
nach und nach seiner Obsession: William Shakesspeare. Angstvorstellungen,
Schwindelgefühle, Erinnerungsfetzen die Rückkehr ins
Land seiner Kindheit ist gefährlich für Vitus, faszinierend
für den Leser, der sich, mitgerissen von der lyrischen Kraft des
Textes, in Dichtung und Wahrheit verliert.
In Fayrwood, einem Dorf, das auf keiner Karte verzeichnet ist, werden
sich die Wege der Reinheit und der Verdammnis, des Wahnsinns und der Vernunft,
der Liebe und des Todes kreuzen. Gelenkt vom Geist des alten Barden aus
Stratford.
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