Pierre Bordage
Pierre Bordage
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Griots célestes (Himmlische Erzähler)

Qui-vient-du-bruit (Der-aus-dem-Lärm-kommt)
ISBN 2-84172-194-9, 2002, 416 S.

Ein Kind des Planeten Jesomine, das von den Kreaturen der Wüste aufgezogen wurde, wird eines Tages von Marmat Tchalé, einem Erzähler, aufgenommen. Als dessen Schüler begleitet er ihn bei seinen Reisen auf der chaldria von einer Welt zur anderen.
Die Erzähler haben die Aufgabe, die Erinnerung der im Kosmos zerstreuten Menschheit zu bewahren. Früher wie Götter verehrt, werden sie heute immer häufiger Opfer von tätlichen Angriffen. Einige von ihnen verschwinden sogar, während seltsame Erscheinungen die Menschen beunruhigen. „Eine einzigartige und unheilbringende Kreatur scheint sich über die menschlichen Welten zu erheben. Ein Drachen oder eine Schlage, blutfarben, mit einem Schnabel und Federn.“ In dieser unheimlichen Atmosphäre beginnen für Seke, den jungen Jesominer, seine Lehrjahre als Mann und Erzähler…

Mit Griots célestes wendet sich Pierre Bordage wieder der Spaceopera zu. Eine Frage treibt den Autor und seine Figuren durch hundert Abenteuer in hundert barocken Welten: Was ist das menschliche Wesen?


Le Dragon aux plumes de sang (Der Drache mit Federn aus Blut)
ISBN 2-84172-242-2, 2003, 408 S.

Für Seke, das Kind des Planeten Jesomine, das von den Kreaturen der Wüste aufgezogen und von dem Erzähler Marmat Tchalé aufgenommen wurde, beginnt eine Zeit der schmerzlichen Erfahrungen und der Selbstzweifel.
Auf Frater 2, einem wasserreichen Planeten, auf dem sich zwei Welten gegenüberstehen, die ursprüngliche Zivilisation der Königinnen der Arche und die roten Drachen der Ankl, eine blutrünstige Armada, Anhänger fanatischer Prediger, beginnt Seke eine leidenschaftliche Beziehung mit der Prinzessin Löte. Gerade jedoch als er sich von Marmat trennt, um sich voll und ganz seiner neuen Liebe zu widmen, reißt ihn die Chaldria aus Lötes Armen und zwingt ihn weiterzuziehen. Sein Leben lang wird er dieser Liebe nachtrauern.
Er wird nach Ozane, einer von Kreatomen regierten dürren Ödnis, geschickt. Mithilfe der Nihils und einer Minorfrau, entkommt er den Prioren und findet Marmat in den tiefen Schluchten der zentralen Ebene wieder. Endlich wieder vereint, werden der Meister und sein Jünger vom chaldrischen Strom nach Venter, dem Planet des Ursprungs, getragen, wo Seke offiziell im Kreis der Erzähler aufgenommen wird und seine Kharba erhält. Nun muss er sich der letzten Prüfung stellen: der Drache mit Federn aus Blut erwartet ihn…


Rohel

Vierzehn Romane einer gewaltigen Spaceopera, zwischen 1992 und 1997 erschienen, sind hier in drei Bänden zusammengefasst. Die Ausgabe wurde vom Autor korrigiert und von Gess illustriert.


Les portes d'Occident, Pierre Bordage

Cycle de Dame Asime d'Alba (Zyklus der Dame Asmine d'Alba)
ISBN 2-84172-109-4, 1999, 864 S.

In einer nach Jahrhunderten des Obskurantismus zerstörten Welt erscheint ein Mann mit einer außergewöhnlichen Bestimmung: Rohel der Vioter. Vom mysteriösen „Kartell der Garloups“, das seine Verlobte Saphyr d'Antiter entführt hat, manipuliert, ist er gezwungen den Rängen des Jahad, dem Geheimdienst der fernen Kirche der Ehrwürdigen Eiche beizutreten, um eine Geheimformel mit zerstörerischen Wirkungen herauszufinden. Von da an wird er durch durch alle Welten gejagt und muss es mit fanatischen Mächten aufnehmen, die das Wissen an sich reißen wollen.
Doch zuallererst muss er die mythische Asmine d'Alba, die Heilerin des schwarzen Mondes, finden. Sie ist die Einzige, die ihn noch retten kann, nachdem er sich mit dem Gift der Ehrwürdigen Eiche infiziert hat. Denn für Milliarden Wesen, die die Galaxien bevölkern, verkörpert er die Hoffnung auf eine wiedergefundene Freiheit.


 

Cycle de Lucifal (Zyklus des Lucifal)
ISBN 2-84172-123-X, 2000, 912 S.

Vom Gift des Jahad befreit, kann Rohel sich jetzt einem einzigen Ziel widmen: der Befreiung der Fee Saphyr aus den Fängen der Garloups, dieser mysteriösen Wesen, die aus einem anderen Universum zu kommen scheinen. Aber um sie und ihre Verbündeten zu bekämpfen, muss Rohel eine legendäre Waffe, das Lichtschwert Lucifal, aus einem anderen Zeitsystem zurückholen.


 

Cycle de Saphir (Zyklus der Saphyr)
ISBN 2-84172-136-1, 2000, 752 S.

Bewaffnet mit Lucifal, dem Lichtschwert, das als Einziges die Garloups besiegen kann, nähert sich Rohel Déviel, dem Planeten, auf dem Saphyr gefangen gehalten wird. Auf seiner Reise durch verschiedene Welten erwarten ihn weitere Hindernisse, allen voran ein mysteriöser Eroberer des Alls, Hamibal der Hund. Doch je näher er Saphyr kommt, desto schlechter wird seine telepathische Verbindung zu ihr. Hat sie ihre Gefangenschaft nicht überlebt? Hat Rohel die Mentralformel umsonst ausspioniert? Haben ihn die Garloups von Anfang an in die Irre geführt?


La trilogie des Guerriers du silence (Die Trilogie der Krieger der Stille)

Les guerriers du silence, Pierre Bordage

Les Guerriers du silence (Die Krieger der Stille)
ISBN 2-84172-086-1, 1993-1998, 576 S. Grand Prix de l'Imaginaire 1994. Prix Julia Verlanger 1994

Die Konföderation von Naflin besteht aus einigen hundert Welten, darunter die prachtvolle und elegante Syracusa. Die aus einer weit entfernten Welt stammenden mysteriösen Scaythen von Hyponéros, die beängstigende psychische Kräfte besitzen, planen jedoch im Schatten der Herrscherfamilie ein gigantisches Komplot. Die Errichtung einer Diktatur in der Konföderation ist nur einer ihrer Pläne.
Wer könnte sie noch aufhalten? Die kriegerischen Mönche des Absouratordens? Oder soll man auf diesen obskuren Angestellten eines Reiseveranstalters auf dem Planeten Zwei-Jahreszeiten zählen, der seine Langeweile im Alkohol ertränkt? Denn an dem Tag, an dem eine schöne Syracuserin in seinem Büro Zuflucht sucht, ändert sich sein Leben...


 

Terra Mater
ISBN 2-84172-087-X, 1993-1998, 496 S.

Es sind 16 Jahre vergangen… Das imperialistische Joch mit seinen Feuerkreuzen und seiner Gedankenüberwachung lastet schwer auf den Welten. Im Schatten der Macht verfolgt der Seneschal Harkot das obskure Werk von Hyponéros weiter. Bleibt noch Hoffnung?
Soll man sich an Mythen klammern? Hat derjenige der Krieger der Stille, denen die geistige Inquisition nichts anhaben kann und die sich auf Gedanken fortbewegen, noch einen Bezug zur Realität? Um eben diese legendären Wesen zu treffen, macht sich ein achtjähriger Junge, Jet At-Skin, auf zu einer unglaublichen Reise nach Terra Mater, dem Planeten des Ursprungs.


 

La Citadelle Hyponéros (Die Zitadelle von Hyponéros)
ISBN 2-84172-088-8, 1995-1998, 584 S., Prix Cosmos 2000 1996

Durch den Einfluss der alles auflösenden Scaythen, verschwindet die Menschheit nach und nach im Nichts. Ihre letzte Hoffnung sind die Krieger der Stille, diese legendären Wesen, die sich auf Gedanken fortbewegen.
Zwölf sollen es sein. Zwölf, die in die Annalen eingehen werden. Zwölf, die mit versammelten Kräften die weit entfernte Zitadelle Hyponéros herausfordern werden.
Diese zwölf sind jedoch in alle Winde zerstreut, werden verfolgt und gejagt und wissen häufig nichts voneinander und ihrer Bestimmung.
Währenddessen dringt Tixu Oty, der auf einem erloschenen Stern im Zentrum der Galaxie gelandet ist, ins Heiligtum von Hyponéros.


 

La trilogie des Guerriers du silence (Die Trilogie der Krieger der Stille)
ISBN 2-84172-062-4, 1997, 1648 S.

Alle drei Bücher in einem Band mit 10 Illustrationen von Gess.

 

Wang, Prix Tour Eiffel de science-fiction 1997

Les Portes d'Occident, Pierre Bordage

Les Portes d'Occident (Die Tore des Okzident)
ISBN 2-84172-041-1, 1996, 464 S.

23. Jahrhundert. Ein undruchdringbarer Vorhang schützt den Okzident vor den benachbarten Reichen. Wang, ein siebzehnjähriger Chinese, lebt mit seiner Großmutter in einem ärmlichen Viertel in Groß-Breslau in Schlesien, eine der Unterprovinzen von Sinorussland, die von den Neotriaden verwaltet werden.
Weil er das Gesetz von Assöl dem Mongolen, einem Paten des Clans, übertreten hat, bleibt Wang keine andere Wahl als das Exil. Denn von Zeit zu Zeit öffnet sich in Most, in Böhmen, eine Tür im Vorhang. Doch was passiert im Okzident mit den Emigranten?
Man spricht von Sklaverei oder noch Schlimmeren; es wird auch erzählt, sie seien gezwungen, sich wie die Gladiatoren der Zirkusspiele in Arenen aneinander zu messen. Augenzeugenberichte gibt es nicht, denn keiner ist je zurückgegekehrt.


 

Les Aigles d'Orient (Die Adler des Orient)
ISBN 2-84172-052-7, 1997, 464 S.

2214. Wang, Feldherr in der Armee Frédric Alexanders, nimmt an seinen zweiten Zeitdimensionsspielen teil.
Über den B•r-Krieg, der dort nachgestellt wird, hinaus, ficht Wang einen ganz anderen Kampf aus. Er ist nicht nur Spielball im Ringen der Anglophonen und Frankophonen um die Vorherrschaft im Okzident sondern auch der Trumpf der „Bienenstöcke“, einem geheimen Netzwerk, das auch versucht, sich vom okzidentalen Joch zu befreien. Wang wird zum Freiwild.
Ist er wirklich der Chaossamen, der von einer alten Gärtnerin namens Großmutter Li auf die okzidentale Erde gesät wurde? Aber wie kann man in einer Welt Widerstand leisten, in der Immigranten einfach „ausgeschaltet“ werden können wie eine Glühbirne?
Und wie kann man den elektromagnetischen Vorhang neutralisieren, der die Welt in zwei Teile – steriler Überfluss auf der einen Seite und Elend und Tyrannei auf der anderen – teilt?


 

Wang
ISBN 2-84172-148-5, 2000, 736 S.

Beide Romane in einem Band mit 10 Illustrationen von Gess


Abzalon, Pierre Bordage

Abzalon
ISBN 2-84172-089-6, 1998, 512 S.

Die Welt Ester ist durch die instabile Lage ihres Sterns bedroht. Auf dem Kontinent Nord beschließt die Regierung, unter Druck der Kirche des Moncle, die Annektierung des Südens, wo die Kropten, ein pazifistisches, religiöses und polygames Volk leben. Diese brutale Invasion hat noch einen weiteren Hintergrund: das Auskundschaften eines neuen bewohnbaren Planeten.
Abzalon und Lœllo sind im düsteren Gefängnis von Dœq eingekerkert. Unter dem Auge von Verhaltensforschern, der „Mentalisten“, kämpfen sie um ihr Überleben. Sie wissen nicht, dass ihnen eine noch viel Schlimmere Prüfung bevorsteht. Vielleicht sogar diejenige, die Ellula, eine junge rebellische Kroptin, die gegen ihren Willen verheiratet wurde, in ihren Visionen sieht: eine unendliche Reise durch das Nichts.
Eines Tages hat Abzalon eine seltsame Begegnung in den Gewölben von Dœq. Könnte es sich um einen Qval handel, eines dieser legendären Wesen, die angeblich die Ureinwohner Esters sein sollen?
Auf einem Satelliten von Ester wird nämlich eine gigantische Baustelle abgeschlossen: das Projekt „Esterion“…

Mit Abzalon eröffnet Pierre Bordage einen neuen Zyklus von Spaceoperas.

 

Orchéron
ISBN 2-84172-153-1, 2000, 472 S.

Seit Abzalons Abenteuer und der Landung von Esterion auf der neuen Welt sind acht Jahrhunderte vergangen…
Die Nachkommen Abzalons und seiner Kameraden haben sich in den Ebenen des Triangle niedergelassen. Sie betreiben von den Frauen geführte, großzügige landwirtschaftliche Betriebe. Alles wäre perfekt, gäbe es nicht die „Umbres“, rätselhafte fliegende Menschenfresser. Und gäbe es nicht die „Pfadschützer“, mit Rinde maskierte Männer, selbsternannte Wächter der „sieben Pfade der Entwicklung“, die die „unreinen Abstammungslinien“ verfolgen.
Eines Tages erscheint ein Jäger auf Orchales Gut und stellt seltsame Fragen. Die Wegschützer suchen Orchéron, ihren Adoptivsohn. Was hat er verbrochen? Ihm bleibt keine andere Wahl, als zu fliehen. Fliehen und die noch so wenig bekannte Welt entdecken, versuchen das Rätsel seiner Vergangenheit zu erkunden, auch das der Umbres, vielleicht einen achten Weg frei machen, so wie Abzalon und Ellula ihren Begleitern im Raumschiff des Ursprungs einen neuen Weg gewiesen hatten…


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