| Maurice Lemoine |
Maurice Lemoine ist ein engagierter
Weltenbummler. Seine Reiseziele sind seit dreißig Jahren Lateinamerika
und die Antillen. Er ist stellvertretender Chefredakteur von Le Monde
diplomatique und wurde als Autor von Sucre amer und Cent Portes de l'Amérique
latine bekannt. In diesem Buch ist Brasilien der Schauplatz eines so poetischen
wie politischen Beitrags.
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Amérique centrale, les
naufragés d'Esquipulas (Mittelamerika: Die Gestrandeten
von Esquipulas) Mittelamerika: Die Gestrandeten von Esquipulas
ist ein ehrgeiziges Buch für alle Neugierigen auf der Suche nach
Geschichten und Erfahrungen. Es ist außerdem ein unverzichtbares
Nachschlagewerk, um die aktuellen Ereignisse in diesem Teil der Welt zu
verstehen. Die Übersicht dieser reichen, komplexen, widersprüchlichen,
vergänglichen, tragischen, herzlichen Geschichte bietet dem Leser
einen nationalen, einen thematischen und einen chronologischen Ansatz.
Klare Gliederung, Zahlreiche Abbildungen, Kartenmaterial, Register und
Literaturverzeichnis machen das Buch darüber hinaus sehr leserfreundlich.
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La
dette, roman de la paysannerie brésilienne (Die Schuld, Roman der brasilianischen Bauernschaft) ISBN 2-84172-156-6, 2001, 384 S. Die Schuld ist mehr als ein Roman, es ist
ein Märchen für Erwachsene, inspiriert vom heutigen Brasilien,
ein politisches Märchen in dem das Motiv der Schulden ständig
wiederkehrt zyklisch, unerklärlich und grausam. Maurice Lemoine
nennt seinen Roman gerne einen Dokuroman", da Fiktion und Personen
aus Fleisch und Blut zu verstehen geben, was die Wirtschaftsberichte meistens
verschleiern: die brutale Gewalt der Mechanismen der Weltverschuldung. |